MGV Seerösl

„Daß dir das Singen nie vergeh“

Die Chronik des Männergesangsvereins „MGV Seerösl Krumpendorf“ ist mehr als eine Chorgeschichte, sie ist auch Ortsgeschichte. Im Gründungsjahr 1898 hatte sich der Fremdenverkehr bereits etabliert und so war der Chor in einer Zeit, in der es weder Fernsehen noch Kino gab, ein wichtiger kultureller Aspekt. Man sang zur Unterhaltung der Sommergäste und Einheimischen, zu besonderen Feiertagen, bei Hochzeiten aber auch bei Begräbnissen. Und so erfahren wir in der Chronik von den Dingen, die den Ort bewegten, die im sozialen Zusammenleben von Bedeutung waren.

Im § 1. der Statuten wird der Zweck des Vereins definiert. Dieser ist: „Förderung des geselligen Lebens und Ausbildung mehrstimmigen Männergesanges, insbesondere die Pflege des Kärntner Liedes.“ „Krumpendorf wäre ohne Lied ein Ort ohne Seele geblieben…“ titelte auch eine Kärntner Tageszeitung zum 75-jährigen Bestandsjubiläum.

Die obige Aufnahme stammt aus der LP „A Liadle fir dih …“, die der Chor anlässlich seines 90-jährigen Bestandsjubiläums 1988 aufgenommen hat. Gesungen wird „Mein Kärntnerland“, eine Komposition von Franz Wilfan-Babitsch, der viele Jahre als Chorleiter gewirkt hat.

Der nachfolgende Text wurde von Walter Lebitsch in Zusammenarbeit mit August Mayrobnig verfasst und in der Festschrift „75 Jahre MGV Seerösl“ 1973 veröffentlicht. Er ist gemäß seiner Entstehung in der alten Rechtschreibung belassen worden.

MGV Gründung 1898

Erster Welkrieg und Zwischenkriegszeit

Neubeginn 1946

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