Edwin Komauer

(*11.2.1869, +20.3.1944)

war eine der großen Musikerpersönlichkeiten Kärntens. Er hat das musikalische Leben in Krumpendorf zur Jahrhundertwende entscheidend mitgestaltet. Max von Schindler, der Obmann des Krumpendorfer Vergnügungs-Comités, hatte mit Komauer einen engagierten und kreativen Mitstreiter.

Heute erinnert der Komauerweg an den großen Musiker.

Edwin Komauer 1930er Jahre

Edwin Komauer 1930er Jahre
(Foto: Wolfgang Streicher)

Sein Leben

Komauer wurde 1869 in Klagenfurt in eine Musikerfamilie geboren. Der Vater war Musiklehrer und Kirchenorganist, die Mutter Pianistin und Sängerin. Er ging nach Graz um Jus und Musik zu studieren und wurde dort Korrepetitor im Grazer Singverein und Chormeister der Studentenschaft „Gothia“.  Sein musikalischer Mentor in Graz wurde Heinrich Potpeschnigg, der Hugo-Wolf-Forscher und -Förderer und später auch Schwiegervater des Komponisten Theodor Streicher. Potpeschnigg führte Komauer in die Musikerkreise in Graz ein. Er war es auch, der aus Komauer einen leidenschaftlichen Wagnerianer machte.

Mit 24 Jahren hatte Erwin Komauer seine juristischen Studien mit dem Doktorat beendet und trat des bloßen Brotverdienens wegen als Konzeptspraktikant bei der Finanzlandesdirektion in Klagenfurt ein (bis 1921). Maßgebend für die Berufswahl war einzig die günstige Dienstzeiteinteilung, die es ihm erlaubte, schon um 2 Uhr Nachmittag die Kanzlei verlassen zu können, um sich der Musik zu widmen. Komauers Herzenswunsch wäre es gewesen, die Laufbahn des Musikers einzuschlagen. Sein Vater, der aus Erfahrung wusste, welch unsicheres Brot dies sein konnte, legte  jedoch stets, wenn die Rede darauf kam, sein unbeugsames Veto ein. So war Komauer nie ein hervorragender Beamter, denn „er hatte auf seinem Kanzleitisch mehr Noten- als Kanzleipapier liegen”, wie Anton Anderluh es beschrieb.

Von 1895-1919 war er Bundeschormeister des Kärntner Sängerbundes und 24 Jahre Chormeister des Klagenfurter Männergesangvereins. Nach dem Ausscheiden aus der Finanzlandesdirektion 1922 aus eigenem Entschluss konzentrierte Komauer sich ausschließlich auf Musik.

Die neue Freiheit war allerdings auch eine Zeit der Entbehrungen. Er hatte um das tägliche Brot zu kämpfen. 1896 hatte er Berta Pamperl geheiratet. Sie erkrankte später an einem Nervenleiden, das sich zu seiner Pensionierung hin derart verschlimmerte, dass sie in eine Heilanstalt eingewiesen werden musste. Er gab die Stadtwohnung in Klagenfurt auf und übersiedelte nach Krumpendorf. Er wohnte in der Villa Amberg, später in der Villa Aichbichler an der Hauptstraße. Krumpendorf war ihm immer zweite Heimat gewesen. Schon als Kind verbrachte er gerne die Sommer im Landhäuschen, das sein Vater am Kirchweg hatte erbauen lassen und das damals in den Ortsplänen als Villa Komauer aufgeführt wurde. Um die hohen Arztkosten für seine Frau aufbringen zu können, gab er privat Klavierstunden.

Eine Schülerin, die in den Jahren 1941-43 Klavierunterricht bei ihm hatte, erinnert sich:

Meine Eltern haben mich zum Klavierunterricht angemeldet. Ich glaube, er hat ziemlich schnell gemerkt, dass das Klavierspiel für mich nicht so das Richtige war. Ich habe am Wiesenrain Blumen gepflückt und ihm einen Strauß mitgebracht und wir haben über Blumen und Vögel gesprochen. Hinter der Oblasser Villa war ein Wald. Da gab es Fasane und Nester und das war alles viel interessanter als die Musik. Er hat das verstanden und ist auch darauf eingegangen.

Der Musikunterricht ist normal abgelaufen, mit Fingerübungen. Es war nicht so ganz ernst zu nehmen. Ganz bestimmt deshalb, weil er gemerkt hat, ich habe kein Interesse. Der Unterricht dauerte immer eine Stunde. Es war nett, weil ich ihn ja auch immer ein bissl rumgekriegt hab, was anderes zu machen. Er war ein sehr, sehr netter Lehrer. Er war nicht streng, eher weich. Er hat auch erzählt, dass er jeden Morgen schwimmen geht.

Einmal hatten wir einen Vorspielabend. Es war furchtbar. Ich habe ja nur ein Stück richtig gekonnt und das habe ich da gespielt. Es waren nicht so viele Schüler, die mitmachten. Das Vorspielen war bei ihm in seiner Villa an der Hauptstraße in Krumpendorf (die spätere Villa Aichbichler), wo auch der Unterricht immer stattfand.

Seinen Tod 1944 habe ich nicht mitbekommen, da war ich im KLV-Lager (Kinderlandverschickung) in Millstatt.“

Komauer hatte aber auch einen berühmten Schüler: Anton von Webern erhielt von Komauer 1895-1902 seinen ersten Unterricht in Klavier und Musiktheorie in Klagenfurt.

1921 gründete Komauer das Krumpendorfer Kammerorchester, das er bis zu dessen Auflösung (1935) leitete.  Er war auch ein gefragter Liedbegleiter.

Kammerorchester Krumpendorf 1926 (Foto: Britta Vorauer)

Kammerorchester Krumpendorf 1926 (Foto: Britta Vorauer)

Kammerorchester Krumpendorf 1926 im Bahnhofshotel, in der Mitte am
Notenpult stehend Edwin Komauer, vorne sitzend 3. v.l. Schuldirektor
Filla, 2. v.r. sitzend Felix von Longo, Bgm. 1928 – 1932

In seinen Erinnerungen listet Josef Pamperl 1928 folgende Orchestermitglieder auf:

Klavier und Dirigent Dr. Edwin Komauer
I. Harmonium Hauptmann Blumfeld
II. Harmonium Excell. Admiral Drexel
I. Geige Frl. Dora Streicher
Dr. Adolf Klauer
Herr Walter Filla
Herr Walter Lebitsch
II. Geige Oberlehrer Hubert Filla
Herr Artur Drexel
Herr Lajos Drexel
Herr Dr. K. Pacher
Viola Herr Oberst Alfred von Morawetz
Herr Insp. Franz Raunegger
Violocello Baron Longo, Bügermeister
Contrabass Kreiner Bartl.
Trompete Ettinger Josef
Schlagwerk Frl. Lisl Torker
Herr Tulio Vellat

In seiner kurzen Selbstbiografie berichtet Komauer darüber:

„… Den verhassten Akten und Paragraphen entflohen, suchte ich durch Gründung eines kleinen Orchesters in Krumpendorf meinen Drang nach einem von mir geleiteten Klangkörper zu stillen. Dieses Orchester bestand anfänglich nur aus einem Streichquartett, Klavier und Harmonium. Allmählich traten noch mehrere Geigen, ein Bass, ein zweites Harmonium, eine Flöte und Trompete und die notwendigen Schlaginstrumente hinzu, so dass unser ursprüngliches sich zu einem ganz gut klingenden Kammerorchester erweiterte. In den Proben Des Krumpendorfer Kammerochesters verlebten wir die schönsten und auch heitersten Stunden. Auf unseren Programmen hatten wir nicht nur heitere, sondern auch ernste klassische, ja sogar symphonische Musik stehen. Wir wurden wiederholt eingeladen, in anderen Orten zu konzertieren, auch im Klagenfurter Sender spielten wir mehrere Male. So arbeiteten wir mehr als zehn Jahre zusammen. Wir musizierten oft bis weit über Mitternacht hinaus, während unser Anhang, die Frauen oder sonstige Angehörige der Orchestermitglieder, gemütlich plaudernd mit einer Handarbeit beschäftigt, den frohen und ernsten Klängen lauschten.“

Komauer schätzte Musikalität und Wesen von Dora Streicher, die später Professorin am Klagenfurter Konservatorium werden sollte, so sehr, dass er ihr Kompositionen widmete. Er sah in ihr eine Nichte, die er nie hatte. Immer wieder treten die beiden bei Festlichkeiten auf. So ist in der Schulchronik zur Christbaumfeier 1927 vermerkt:

„… Als Einlage sang während der Theateraufführung Frl. Dora Streicher begleitet am Klavier von Herrn Dr. Komauer und mit Violinbegleitung des Herrn Walter Filla ein wunderhübsches hiezu stimmungsvoll passendes Weihnachtslied.”

1943 erkrankte Komauer schwer und verließ daraufhin Krumpendorf, um den Lebensabend in Waiern bei Feldkirchen zu verbringen, da er ständiger Betreuung und ärztlicher Pflege bedurfte. 1943 wurde Komauer der Gaumusikpreis von Kärnten verliehen. 1944 starb er 75-jährig in Waiern. Er wurde im Grab seiner Eltern am Klagenfurter Friedhof Annabichl unweit vom Ehrengrab seines Landsmanns Thomas Koschat bestattet.

Komauer am Klavier in Waiern 1944

Komauer am Klavier in Waiern 1944 (Foto: Berta Pamperl)

Seine Musik

Komauers Kompositionen sind von einfacher, aber fesselnder Melodik. Obwohl sie in enger Beziehung zur Volksmusik stehen, hatte er viele Werke in avancierterer Tonsprache auch für den Konzertsaal geschrieben. Seine Kompositionen erfreuten sich zur Jahrhundertwende in Kärnten großer Beliebtheit. Seine dramatischen und symphonischen Werke sind heute allerdings aus dem Musikleben vollständig verschwunden. Lediglich seine Kammermusik und die Lieder sind gelegentlich noch zu hören.

Komauer schrieb u.a. den Krumpendorferbündler-Marsch, das Violinkonzert Wörtherseeskizzen, die Hymne an Kärnten nach einem Text des Krumpendorfers Franz Egger:

Notenausgabe der Hymne an Kärnten

Notenausgabe der Hymne an Kärnten
für Männerchor und Klavierbegleitung

Liedtext:

Wir singen und sagen vom Lande der Drau,
wo Berge hoch ragen in’s himmlische Blau,
wo Firne und Matten, wo prächtige Seen,
wo Blüten berauschen am Hange der Höh’n:
Da ist uns’re Heimat, da ist unser Land,
da ist uns’re Heimat, das Kärntnerland!

Wo Täler sich winden verwegen zur Wand,
zur Hütte, wo einst uns’re Wiege stand,
da klingen die Lieder zum Heimataltar,
verhallen im Tale so allwunderbar:
Da ist uns’re Heimat, da ist unser Land,
da ist uns’re Heimat, das Kärntnerland!

Auch heitere Kompositionen kamen aus seiner Feder, so etwa „die große komisch-romantisch-phantastische italienische Oper „Der Kampf mit dem Drachen” von maestro dottore Comaurini del Villaggio di Crump“ anläßlich eines lustigen Herrenabends des Klagenfurter Männergesangvereines 1904.

Oper in Krumpendorf: Der verwandelte Wille

Die Cur-Zeitung vom Wörthersee vom 13. August 1898 kündigte die bevorstehenden Aufführungen der Oper „Der verwandelte Wille” in Krumpendorf an:

„Krumpendorf. (Opernaufführung). Samstag, den 13. d. M. findet die Aufführung der schon lange vorbereiteten, romantisch komischen Oper Der verwandelte Wille Text von Max v. Schindler, Musik von Dr. E. Komauer, statt, wobei die Damen Baronin Salvoti aus Trient, Frl. Grafenauer, dann die Herrn Vratislav Cerny, Toni Adametz und Friedl die Gesangrollen in liebenswürdiger Weise übernommen haben. Nachdem bei dieser Aufführung ein aus den besten Dilettantenkreisen zusammengesetztes Orchester mitwirkt, so erwartet man sich einen zahlreichen Besuch. Wird die erste Aufführung eine gute Aufnahme finden, so ist eine Wiederholung in den nächsten Tagen in Aussicht genommen. Zugleich machen wir das P. T. Publicum aufmerksam, dass die Pause zwischen dem 1. und 2. Acte geeignet sein werde, den Saal zu verlassen und in der Restauration Erfrischungen einzunehmen, da im Saale nicht serviert wird.”

Der Inhalt der Oper:
Ritter Hadergrund von der Runkelburg ist Vater einer schönen, heiratsfähigen Tochter, die in den feschen Ritter Willibald Graf zu Tannenhorst verliebt ist und der diese Liebe auch erwidert. Ritter Hadergrund und seine Gemahlin Gertrud wollen von dieser Verbindung allerdings nichts wissen. Willibald bekommt von einer Hexe einen Zauberzweig und den dazugehörigen Spruch, der die Kraft hat, den Willen eines Menschen umzukehren. Es gelingt ihm Ritter Hadergrund den Zaubertrank unterzuschieben, der daraufhin in einen tiefen Schlaf fällt. Als er wieder erwacht, ist sein Wille verwandelt. Er verlangt statt Wein Wasser, wünscht sogleich die Vermählung seiner Tochter mit Willibald und ordnet sich seiner Frau unter. Ritter Kurt (komische Figur), der ebenfalls in Eva verliebt ist, gelangt an das gleiche Zaubermittel und will Willibald wiederum damit verzaubern, was allerdings misslingt, da Willibald die List durchschaut. So steht der Verbindung der schönen Eva mit dem feschen Ritter Willibald nichts mehr im Wege.

Die Cur-Zeitung berichtete dann von der erfolgreichen Aufführung:

Am 13. und 17. August 1898 kam das Werk im vollbesetzten Saal der Bahnhofsrestauration Krumpendorf zur Aufführung.

Baronesse Kitty Salvotti (Eva) und Frl. Grafenauer (Gertrud) führten ihre Rollen zur allgemeinen Zufriedenheit durch, was umso anerkennswerter ist, da dieses ihr erstes Debut war, und der Componist ziemliche Anforderungen an die Sänger stellte. Herr Slavy Cerny (Willibald) glänzte durch seine schöne, kräftige Stimme und durch sein gutes Spiel, desgleichen Herr Fr. Friedl (Hadergrund). Herr Toni Adametz (Kurt) riss durch sein vortreffliches Spiel das Publicum hin, und sein Erscheinen wurde stets mit Applaus begrüßt. Der Einsatz war durchgehends präcise. Das Orchester hat sich sehr brav und wacker gehalten.

„Was die Musik anbelangt, so sind darin zwei Gegensätze bemerkbar. Im 1. Acte treten besonders die lyrischen, im 2. die dramatischen Momente hervor; während die Musik des ersten Actes im leichteren Opernstile gehalten wird, kommen im zweiten Acte Momente zur Geltung, welche den modernen Anforderungen des Musikdramas entsprechen. Beispiele vom ersteren sind im ersten Acte „Das Spinnlied“, „Das Ständchen“ (im Walzer-Rhythmus) und das im Finale des Actes bildende „Terzett“ (im Gavotten-Rhythmus); vom letzteren im ersten Act der „Zauberspruch“ und das „Vorspiel“ zum zweiten Act; im zweiten Act das „Liebesduett“ sowie das „Schlussquintett“.
Im Ganzen betrachtet, ist die Musik meisterhaft dem Texte angepasst und weist viele originelle Gedanken auf, so z.B. den Zauberspruch, das Terzett etc. etc.
Dr. Komauer hat da eine schwierige Aufgabe glücklich gelöst und ein Werk geschaffen, welches verdient, auf einer größeren Bühne von Berufskünstlern aufgeführt zu werden, doch wäre es dann vielleicht von Vortheil, eine kleine Textänderung vorzunehmen. Dr. Komauer hat zwar schon mehreres geschrieben, als Symphonien, Orchester- und Chorstücke, von denen einige in Krumpendorf, Klagenfurt, Graz und Wien in die Öffentlichkeit gelangten und stets sehr freundlich aufgenommen wurden, doch in einer größeren Composition hat er sich erst in der Schaffung dieser Oper versucht.
Herr Architect M. v. Schindler, der als Dichter, vortrefflicher Arrangeur und Regisseur unter den Krumpendorfern und den jeweiligen Curgästen zur Genüge bekannt ist, hat in diesem seinen Werke wieder seine Meisterschaft gezeigt; denn er hat den Ernst mit der Heiterkeit kunstvoll zu verbinden verstanden und sich noch dazu als vorzüglicher Decorationsmaler entpuppt, indem er die Decorationen für beide Acte stilvoll herstellte. Besondere Anerkennenung fand die Waldscenerie des zweiten Actes.

Jeder der Autoren leitete die Aufführung persönlich. Die Oper wurde vom Publicum sehr gut aufgenommen, die Darsteller oft und stürmlich applaudiert, den Sängerinnen durch Überreichung von Blumen und dem Componisten durch Überreichung eines Lorbeerkranzes mit schwarz-roth-goldener Schleife gedankt und zum Schlusse durch mehrfahche Hervorrufe sämmtliche Betheiligte ausgezeichnet.
Nicht unerwähnt möchte der Schreiber dieses lassen, dass Herr v. Schindler und Herr Dr. Komauer nicht nur heuer, sondern schon seit Jahren sich in aufopfernder und uneigennütziger Weise bemühen, den Sommergästen durch gediegene Veranstaltungen den Aufenthalt in Krumpendorf angenehm zu machen und sich dadurch den Danke der Krumpendorfer verdienen.“

Ebensfalls in der Cur-Zeitung vom 13.8. ist von einem weiteren Unterhaltungsabend im August 1898 die Rede, an dem Komauer eine wesentliche Rolle spielte:

„… Als letzte Nummer brachte Herr Toni Adametz Die Antisemiten Oper in 4 Acten von R. Genée, zur Darstellung. Herr Adametz entledigte sich seiner schwierigen Aufgabe so genial, dass man thatsächlich verleitet war, in ihm einen Berufskomiker zu erblicken. Die Clavierbegleitung besorgte Herr Dr. E. Komauer in bekannt meisterhafter Weise. Alle Piécen wurden von den Zuhörern begeistert aufgenommen und mit brausendem Applaus belohnt.”

Erste Symphonie in c-Moll, Radio-Symphonieorchester Wien
Dirigent: Milan Horvat, ca. 1970

Werkübersicht
(kleine Auswahl der Werke Komauers)

Orchesterwerke: „Totila“, Symphonische Dichtung; Erste Symphonie in c-Moll; Zweite Symphonie in d-Moll; Violinkonzert in A-Dur.
Bühnenwerke: „Der fahrende Geselle“, tragikomische Operette; „Frau Holde”, ein deutsches Märchen mit Musik; „Pierrot und Schäferin”, Maskenspiel; „Der verwandelte Wille”, Oper.
Chöre: „Hymne an Kärnten”; „Herbstlicht” f. gem. Chor mit Orchester; Männerchöre (im Quartettstil).
Kammermusik: Klaviertrio in d-Moll; Klaviertrio in c-Moll; Klavierquintett im heiteren Stil in A-Dur. Violin-Klavier-Sonate in A-Dur; Cello-Klaviersonate in h-Moll.
Klavierstücke: „Wörtherseeskizzen“; Präludium und Fuge in h-Moll zu vier Händen; Schieflinger Ländler; „Tango heroique”.
Lieder: Neun Lieder nach verschiedenen Texten.
Unterhaltungsmusik: Orchesterwalzer „Im Dichterhain (Ein Traum am Wörther See)”; Frühlingsrauschen; „Aus Kärntens Bergen” (Fantasie über Kärntner Volkslieder).
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Quellen:

  • Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950
  • Cur-Zeitung vom Wörthersee, 13.8.1898
  • Musik im Krieg, 1943, 7/8
  • Kärntner biographische Skizzen 17-20. Jhdt., Anton Kreuzer, Klagenfurt 1966
  • Volkszeitung, Dr. Edwin Komauer – ein Kärntner Komponist, Artikel von Anton Anderluh, 30.3.1963
  • Gespräch mit Frau Römer (geb. Volkenborn) im Juli 2014 – Klavierunterricht bei Komauer
  • Ambros Wilhelmer, Edwin Komauer – ein Kärntner Musiker, in „Die Landeshauptstadt Klagenfurt”, Klagenfurt 1970
  • Edwin Komauer, Selbstbiografie
  • Schul- und Ortschronik der Volksschule Krumpendorf

 

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