Der Sportplatz

Die Errichtung des Sportplatzes und die Geschichte des Krumpendorfer Sport Klubs (KSK) sind untrennbar miteinander verbunden. Es hatte viele Jahre gedauert, bis endlich eine Heimstatt für die sportbegeisterte Jugend Krumpendorfs gefunden war.

Die Gründung des Krumpendorfer Sport Klubs KSK fand am 26.11.1947 statt. Als kein geeigneter Trainingsplatz mehr zur Verfügung stand, wurde der Verein am 17.4.1957 abgemeldet. 1961 wurde der Verein wieder gegründet und zwei Jahre später am 1.9.1963 wurde der langersehnte neue Sportplatz seiner Bestimmung übergeben.

Bei der offiziellen Eröffnung hatten sich mehrere Ehrengäste eingefunden. Erster Redner war Schuldirektor Bezdek, der als Obmann des Festausschusses auf die Schwierigkeiten bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück einging. Mit Hilfe der Landesregierung  konnte der Pachtvertrag letztendlich abgeschlossen werden.

Feier zur Eröffnung des Sportplatzes Krumpendorf am 1.9.1963

Feier zur Eröffnung des Sportplatzes Krumpendorf am 1.9.1963
(Foto: Hella Buchner-Kopper)

Schleife Sportplatzeröffnung 1967Mit dem neuen Sportplatz hatte der KSK einen festen Ort gefunden und die Hoffnung, durch bessere Trainingsmöglichkeiten in der Rangliste aufzusteigen. Die Errichtung des Platzes kostete 23.000 Schilling, wobei die Umkleidekabinen darin nicht enthalten waren. 18.000 Schilling stellte die Gemeinde Krumpendorf zur Verfügung und die Stadtgemeinde Klagenfurt überließ kostenlos die erforderlichen Baumaschinen.

Nach Direktor Bezdek sprachen zuerst Bürgermeister Hans Nagele, dann Dr. Santler,  Fremdenverkehrsobmann sowie Landeshauptmann Wedenig, der den Platz seiner Bestimmung übergab. Die kirchliche Weihe wurde vom katholischen Pfarrer, Herrn Lappe, und  dem evangelischen Pfarrer, Herrn Burghardt, durchgeführt.

Nachdem der offizielle Teil beendet war, wurde das erste Juxspiel angepfiffen. Es spielte die FF Krumpendorf gegen den MGV Seerösl. Die Feuerwehr musste eine herbe Niederlage von 6:1 einstecken. Weiter ging es mit dem Spiel der Krumpendorfer Gemeinderäte gegen die Gemeideräte Pörtschachs mit den Bürgermeistern im Sturm. Alle amüsierten sich. Krumpendorf siegte. Beim Abschlussspiel wurde es dann wieder ernst, es war das Meisterschaftsspiel KSK gegen Rosegg.

Weitere Schritte im Ausbau waren der Bau des Sportheims im Süden des Platzes mit Eröffnung am 16.7.1966, das heute nicht mehr steht.  2000 wurde das neue Klubhaus nach zweijähriger Bauzeit bezogen. Auch gelang dem KSK seit der Eröffnung des Platzes mehrmals in die 1. Klasse aufzusteigen.

 

Quelle:

  • Kleine Zeitung vom 3.9.1963
  • Video: Walter Lebitsch

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