Schloss Drasing

Im Jahre 1960 wurde der Gemeinde Krumpendorf ein Wappen verliehen. Die Gestalter des Wappens, zu denen auch Karl Dinklage gehörte, nahmen den Fisch, der für den See steht, das Segelboot, das den Wassersport symbolisiert und als drittes stilisiertes Element das Schloss Drasing, den ältesten Profanbau des Ortes, der an die historischen Wurzeln erinnern soll.

Gemeindewappen Krumpendorf
Gemeindewappen Krumpendorf

Der Name Drasing, auf slowenisch Draženj, weist entweder auf draga hin, was so viel wie Felsrinne bedeutet oder auf den Personennamen Drag. Die erste Variante könnte sich aus dem Bezug zum tiefen Graben, der „Hölle“ zwischen Drasing und Görtschach, ergeben.

Beim Schloss handelt es sich um einen dreigeschossigen burgartigen Renaissancebau mit einem Turm auf einer bewaldeten Anhöhe nördlich von Krumpendorf. Der quadratische Laubenhof besitzt Pfeiler und Säulenarkaden. Es besteht die Vermutung, dass an der Stelle des heutigen Schlosses zur Karolingerzeit eine Befestigung zur Sicherung der Pfalz Moosburg war, also eine Vorburg von Moosburg.

Der Name Drasing taucht urkundlich erstmals 1284 und 1362 auf. Man vermutet aber, dass der Herrschaftssitz schon viel früher ein bewehrter Wohnplatz war. In der Pfannberger Urkunde von 1284 wird ein Heinrich von Dresing (Draesnik) erwähnt.

Haydel von Raetzenek (Ratzenegg) verkaufte dem Kloster Viktring unter Abt Niklas am 12.3.1362 eine Hube zu „Goeriach pey Drasing“. Dabei dürfte es sich bei Goeriach um das spätere Brenndorf gehandelt haben.

Mit der Urkunde vom 21.1.1379 tauschte Reicher der Färber von Drasing mit dem Abt von Viktring eine Hube zu Ziegendorf (Yglenstorf) gegen eine andere zu Göriach bei Drasing. Er war bemüht, die Besitztümer rund um das Schloss auszuweiten. Damit ist bestätigt, dass die Familie Verber (Färber, Ferber) Besitzer von Drasing waren. Anton und Meinrad Verber waren 1426 bzw. 1439 Landesverweser (Landeshauptmänner) von Kärnten. Drasing war somit der Stammsitz der Ferber, die in der Umgebung einiges an Grundbesitz erwarben.

Auch im Ort Krumpendorf lagen viele zur Herrschaft Drasing gehörende Besitzungen. So gab am 17.4.1429 Heidenreich Ferber dem Stift Viktring im Tauschweg zwei Güter in Krumpendorf und eines in Erlach (Gut Kropfitsch, das ein “Fischrecht” genannt wurde), gegen drei Huben in Pirk am See.

Urkunde Gütertausch des Heidenreich Verber am 17. April 1429
Urkunde zum Gütertausch des Heidenreich Verber am 17. April 1429 (KLA)

Obige Urkunde über den Hubentausch ist auch das erste schriftliche Zeugnis, in dem Krumpendorf (Chrumpendorff) namentlich erwähnt ist. Auch wenn wir davon ausgehen können, dass der Ort schon wesentlich früher existierte, gilt der 17. April 1429 als belegtes Geburtsdatum des Ortes.

Paul Ferber zu Freudenberg verlieh am 4.12.1473 dem Clemenz Kropfitsch zu Erlach ein Fischrecht (ein Viertel eines Zugnetzes) am Wörthersee. Der Ritter und kaiserliche Rat Konrad Ferber von Frauenstein besaß laut Urkunde vom 14.11.1496 noch zwei Huben in Pritschitz (Aste), zwei in Krumpendorf, die Vogtei (Amtssitz des Vogtes) auf der Hube des Pfarrers zu Pirk sowie eine Gastwirtschaft in Krumpendorf (Wipponig) samt den zwei Huben in Leinsdorf.

Der letzte Schlossherr der Familie, Franz Ferber, veräußerte das Schloss an Sebald Feulner, dem 1492 Friedrich III. Drasing als Edelmannssitz gab. Die Feulner besaßen Grundbesitz im Görtschitztal. Beim Umbau des Schlosses im Renaissancestil wurde der alte Turm stehen gelassen und in den Neubau eingeplant. Dadurch entstand ein schöner Arkadenhof.

Sebald Feulner hatte auch am 7.6.1490 den Zehnten (eine zehnprozentige Steuer) zu Niederdorf (Krumpendorf) von Siegmund Neuenschwert erworben. Vom Abt Johann von Viktring tauschte er am 13.12.1494 eine Hube an der Rupa samt Mühle (Prescharhube) gegen eine Hube an dem Simislau (Flurname, liegt zwischen Tuderschitz und Ameisbichl) ein. Am 22.2.1497 erhielten Sebald und Christof Feulner gegen die zwei Huben in Pirk ob Karnburg eine Hube in Krumpendorf und eine in Brenndorf (eine Hälfte des Karniergutes, denn die andere Hälfte gehörte ohnehin zu Drasing).

Der nächste Inhaber war Bartholomäus Feulner, der sich bei Kaiser Ferdinand um die Ausstellung eines Lehensbriefes bemühte, aber keinen Erfolg hatte.

Um 1560 gehörten zu Drasing: 5 Huben in Krumpendorf, 3 in Srallach, eine in der Ruppen (Preschargraben), 2 in Brenndorf und eine bei Drasing sowie zwei Keuschen (vermutlich die Josefskeusche und die Weinstockkeusche). Auch der Sohn von Bartholomäus, Sebald der Jüngere, war bemüht, seine Rechte zu bewahren. So kam es zu einem Streit zwischen ihm und Wilhelm Ernau zu Moosburg wegen der Fischrechte im Pirkerbach (damals als Krumpendorfer Fischbach bezeichnet). Der Streit ging nicht zu Gunsten des Sebald aus.

Sebald der Jüngere verstarb sehr früh. Danach verlieh Erzherzog Karl am 13.2.1580 auf Bitten von Sebalds Witwe, Margarethe Viktor Weltzer zu Eberstein, ihr die Vormundschaft für die Söhne Hermann und Georg Seifried. Nach Volljährigkeit von Hermann erbte dieser das Schloss. Wie die meisten Adeligen in Kärnten in dieser Zeit waren auch die Feulners Anhänger der lutherischen Lehre und sprachen sich gegen die Vertreibung der Protestanten aus Kärnten aus.

Nach Hermanns frühem Tod 1609 ging das Schloss an seinen Bruder Seifried über. Auf Grund des Generalmandats von Kaiser Ferdinand II. vom 1.8.1628 wurden auch die Adeligen gezwungen, entweder zum katholischen Glauben überzutreten oder das Land zu verlassen. Der Pfarrer von Tultschnig hatte die Feulners schon 1627 als evangelisch bezeichnet, und so mussten die Feulners als Protestanten 1630 das Land verlassen und zogen nach Deutschland.

Sie konnten den Besitz an Johann Christof Deutenhofen verkaufen, dem auch Mageregg und Hornstein gehörten. Kaiser Ferdinand verlieh diesem am 28.11.1630 Schloss Drasing und die übrigen Lehen als Edelmannssitz. Die Verwaltung seiner Güter verlegte er nach Mageregg, und mit Schloss Mageregg kam auch der 1573 von Georg Khevenhüller errichtete Burgfried (Gerichtsbarkeit) Krumpendorf in die Hand des Besitzers der Herrschaft Drasing. Daher kommt es, dass in der 1669 durchgeführten Güterbeschreibung der Herrschaft Millstatt der Burgfried Krumpendorf als Landgericht Drasing bezeichnet wird.

Nach dem Tod von Johann Christof im Jahr 1646 ging Schloss Drasing an dessen Sohn Georg Ernst in der Erbteilung mit seinem Bruder Philipp Jakob. Kaiser Leopold verlieh Schloss Drasing am 12.12.1668 an den inzwischen zum Freiherrn ernannten Georg Ernst, er betätigte sich als „Schlössersammler“: Hallegg, Tigring, Seltenheim, Ebental, Rosenberg.

Die 1660 erstmals urkundlich erwähnte Kapelle beinhaltete auch ein Altarbild von 1698 mit Christus am Kreuz.

Schloss Drasing - Kupferstich von Valvasor 1680
Schloss Drasing – Kupferstich von Valvasor 1680

Nach dem Tod von Georg Ernst 1671 erbte sein jüngerer Sohn Johann David, musste aber sein Erbteil nach und nach verkaufen, da er nicht sonderlich klug wirtschaftete und bei seinem Tod 1723 nur mehr Drasing, Tigring und ein Haus in Klagenfurt besaß. Aber auch diese Realitäten waren hoch verschuldet.

Den Hauptteil dieser verschuldeten Realitäten übernahm Johann Davids Tochter Maria Eleonora, die mit Josef Benedikt Freiherr von Fromiller zu Weisenburg verheiratet war, gegen Zahlung eines großen Teils der Schulden.

Johann David hatte aber auch bei Anton von Schluga beträchtliche Schulden hinterlassen. Die Hälfte dieser Schulden bekam Ursula Edle von Schluga von ihrem Mann geschenkt. Mit diesem Geld gründete sie mit einer Reihe von Bauerngütern Schloss und Herrschaft Krumpendorf.

1730 verkaufte Maria Eleonora Freiin von Deutenhofen auf Grund hoher Schulden das Schloss Drasing an Matthias Karl Freiherr von Rechbach. Zu dieser Zeit war die Herrschaft Drasing weitgehend um das Schloss konzentriert. Man war sehr um die Errichtung neuer Keuschen bemüht. Im 16. Jhdt. waren von Drasing aus schon zwei Güter gegründet worden, im 17. Jhdt. sechs Keuschen und zwei Huben, im 18. Jhdt. eine Keusche. Nach dem Tod des Freiherrn von Rechbach 1764 erbte dessen Sohn Johann Peter das Schloss, behielt es jedoch nur 13 Jahre.

1777 erwarb Wolfgang Josef von Reindlingen das Gut Drasing samt Untertanen, Meierschaft, Waldungen, Schloss, Jagd und Teichen. Das Schloss sollte ab nun Sitz seiner Familie sein. Es brachte ihm wenig Glück. 1789 starb Maria Eleonora im Alter von nur 29 Jahren, vermutlich seine Tochter. Acht Jahre später, also 1797, verlor er auch seine Frau. Dieser zweite Schicksalsschlag bewog ihn schließlich das Gut noch 1797 um 12.000 Gulden an Josef Edler von Hueber zu verkaufen und Drasing zu verlassen.

Das Grab von Maria Eleonora beließ er in Pirk. Ein eingemauerter Marmorstein mit Inschrift befindet sich auf der Rückwand der St. Ulrichkirche in Pirk.

Hier Ruhet
Die Hoch Edl Gebohrne
Frau Maria Eleonnora
von Reindlingen zu Drasing
Gebohrne Edle von Strenmitzberg
Ihres Alters 29 Jahr
So Gestorben den 18ten Ienner 1789
O Herr Las sie in Frieden Ruhen
Amen

Maria Eleonora Reindlingen Zu Drasing Grabstein 1789
Maria Eleonora Reindlingen zu Drasing Grabstein in Pirk 1789

Die Brüder Ignaz und Johann Freiherren von Schluga auf Rastenfeld kauften 1804 Schloss, Meierei und Untertanen. Diese hatten bis 1796 die Herrschaft Krumpendorf inne. Sie verpachteten die Meierei an Diony Mratschiger vom Kraschonighof in Leinsdorf, aber schon 1805 an Josef Kopper, Besitzer von Hornstein.

Das Eigentumsrecht von Schloss Drasing ging 1810 an Maria Genoveva von Strohlendorf geb. Jesse über, in weiterer Folge 1814 und 1819 an Thomas Jesse, der es dann am 1840 an Thomas Ritter von Moro weitergab.

Nachdem der Pächter der Meierei sich ziemlich breit gemacht hatte, konnte Thaddäus von Lanner am 29.9.1832 Schloss Drasing mit Herrschaft erwerben. Lanner stellte das Schloss bis 1843 grundlegend wieder her, er ließ auch den markanten Turm erhöhen. Sein unternehmerisches Unterfangen in Drasing, 9000 Maulbeerbäume zu pflanzen, um eine Seidenraupenzucht aufzubauen, scheiterte.

Schloss Drasing - Aquarell von Thaddäus von Lanner 1943
Schloss Drasing – Aquarell von Thaddäus von Lanner 1843

Er legte 1841 eine künstlicher Bewässerung auf den Wiesen an und erzielte damit eine dreimalige Mahd im Jahr.

Der Sohn von Thaddäus von Lanner, Eduard, verstarb 1840 auf dem Schloss an einer Gehirnhautentzündung, was den Vater zutiefst traf. Zur Erinnerung an den Sohn benannte er den westlich des Schlosses befindlichen Kogel als „Eduardskogel“.

An seinem Sterbetag am 13.10.1861 vermachte Thaddäus von Lanner das Gut Drasing seiner Tochter Pauline, verehelichte Marcuzzi, die es dann am 3.1.1898 an die Enkelinnen Lanners Emma und Maria Kurzel weiterverkaufte. Die beiden Damen waren zu der Zeit auch im Besitz der Schlösser Windischgrätz und Krumpendorf. Sie veräußerten Drasing am 10.3.1906 an den Ministerial-Vizesekretär Hans Holdorff aus Wien. Dieser machte sich um die Renovierung des ziemlich heruntergekommenen Schlosses sehr verdient. So wurde auch der bisherige Zwiebelturm entfernt und durch das neue Giebeldach erfuhr das Schloss eine stilgerechtere Erscheinung.

Schloss Drasing Aquarell Markus Pernhart um 1860
Schloss Drasing Zeichnung Markus Pernhart um 1860

Bereits im Jahre 1882 gab es am Drasingerteich ein Badehäuschen mit Badesteg und es entstand ein richtiges Badeleben. Die Meierei war 1874 umgebaut worden, im Schloss entstanden Gästezimmer. Zur weiteren Unterhaltung stand den Gästen südlich des Schlosses eine schöne Parkanlage zur Verfügung, das „Waldplatzl“, mit einem Tennisplatz.

In der „Neuen Freien Presse“ vom 19. März 1892 wird das gesamte Gut zum Verkauf angeboten.
Kurzfristig war dann um 1906 die Familie Rainer-Harbach Besitzer des Schlosses, damals waren dringende Renovierungsarbeiten erforderlich.

Schloss Drasing 1906
Schloss Drasing 1906
Kutscher Felix Egger vor Wrtschaftsgebäude von Schloss Drasing 1910
Kutscher Felix Egger vor Wirtschaftsgebäude von Schloss Drasing 1910

Obiges Foto zeigt Felix Egger um 1910 vor dem Wirtschaftsgebäude von Schloss Drasing. Egger war damals als Kutscher angestellt, lernte dort Maria Egger kennen und heiratete diese – er war somit Urgroßvater von Heinz Kernjak.

Hans Holdorff - Gutsbesitzer auf Drasing Grabstein Pirk
Hans Holdorff – Gutsbesitzer auf Drasing Grabstein Pirk

Holdorff verstarb am 12.6.1919. Seine Witwe Henriette veräußerte Drasing an Katharina Kraakmann, eine Holländerin, die sich vor allem künstlerisch betätigte. Bereits 1939 konnte Baronin Elisabeth von Deringer, Gutsbesitzerin zu Hartenau in Schlesien, das Schloss erwerben. Diese gestaltete es zu einem Fremdenheim um. Im späteren Alter veräußerte Frau Deringer das Schloss wieder und zog mit ihrem Mann nach Klagenfurt, wo sie in der Bahnhofstraße (im oberen Bereich oberhalb des Blumengeschäftes Kollitsch) eine Eigentumswohnung kauften.

Schloss Drasing 1923
Schloss Drasing 1923

Ich kann mich noch an die Besuche als Kind mit meiner Urgroßmutter bei Frau Deringer im Schloss erinnern. Beeindruckend in meiner Erinnerung war der Rittersaal und die kleinen Leckereien, die ich bei weihnachtlichen Besuchen von Frau von Deringer erhielt. Meine Urgroßmutter war von Jugend auf im Schloss beschäftigt und in ihren späteren Jahren als Schneiderin für die Schlossherrin tätig. Frau von Deringer führte das Schloss auch eine Zeit lang als Frühstückspension, mehr oder weniger erfolgreich.

Heinz Kernjak, Krumpendorf

In dieser Zeit wurde auch im Bereich des sogenannten „Waldplatzls“ südlich des Schlosses ein Tennisplatz errichtet und ein Pavillon, den man als Ruheplatz nutzen konnte. Beides existiert nicht mehr.

Schloss Drasing 1962
Schloss Drasing 1962

1970 ging das Schloss an Carlo und Irmingard Kos. Sie renovierten es und gestalteten es zu einem Hotelbetrieb um. Es wurden ein großzügiger Swimmingpool gebaut und westlich unterhalb des Schlosses Tennisplätze errichtet.

Schlosspension Drasing 1970
Schlosspension Drasing 1970

Ende des 20. Jhdt. kaufte der Wiener Kabarettist Hans Peter Heinzl Schloss und Wirtschaftsgebäude, aber auch seine wirtschaftlichen Erfolge blieben sehr bescheiden.

Schloss Drasing Familie Heinzl
Schloss Drasing Familie Heinzl

Der Wiener Verleger Christian W. Mucha ist seit 1994 Besitzer. Das Gut umfasst aktuell vier Hektar Grund, 800 m² Wohnfläche, acht Schlafzimmer, sechs Bäder, vier Bibliotheken, eine eigene Personalwohnung. Das Herzstück ist der Rittersaal. Das Schloss war beim Kauf leer, heute ist es gefüllt mit Kunstobjekten und historischen Exponaten, eine Leidenschaft des Hausherrn. Man kann inzwischen sagen: Es ist auch ein Museum.

Schloss Drasing 2012
Schloss Drasing 2012

Laut eigenen Angaben dauerte die Renovierung und der Innenausbau unter Beiziehung des Bundesdenkmalamtes 17 Jahre.

Wie ich das gekauft habe, war es komplett verfallen, ich habe alles in jahrelanger Arbeit neu gemacht und das ist es, was ich der Gesellschaft zurück gebe. Wir haben eine Verantwortung, das, was wir hier erworben haben, qualitativ zu erhalten. Das ist auch eine Bürde. Wir werden auch genau überlegen, wer das nach uns bekommt, um diese Bürde weiter zu tragen.

Christian W. Mucha

Da der Schlossherr mit seiner Frau nur noch wenige Zeit im Sommer im Schloss wohnt, steht es seit mehreren Jahren zum Verkauf.

Auch das Wirtschaftsgebäude änderte in den letzten Jahrzehnten mehrmals seinen Verwendungszweck: ursprünglich als Wirtschaftsgebäude genutzt, danach Restaurationsbetrieb mit Zimmervermietung (Familie Seiser, Familie Turk), dann Pferdestall, danach wieder Restaurationsbetrieb. In der Zeit der Familien Seiser und Turk war vor allem der Restaurationsbetrieb sehr gut frequentiert, es gab immer wieder Veranstaltungen mit hohem Spaßfaktor.

Aktuell befindet sich im Wirtschaftsgebäude das Hotel Restaurant Gut Drasing, zu dem auch eine Reitanlage gehört.

Drasinger Hof 1966
Drasinger Hof 1966
Hotel Restaurant Sommer - Wirtschaftsgebäude Schloss Drasing
Hotel Restaurant Sommer – Wirtschaftsgebäude Schloss Drasing

Quellen:

  • Dr. Karl Dinklage, Geschichte Drasing
  • Pfannberger Urkunde 15.7.1284: Salzburg, Domkapitel (831-1802) AUR 1284 VII 15
  • Urkunde 12.3.1362: Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 393 St
  • Urkunde 17.4.1429: Kärntner Landesarchiv Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 736 St
  • Urkunde 13.12.1494: Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 1385 St
  • Urkunde 14.11.1496: Allgemeine Urkundenreihe AT-KLA 418-B-A 3877 St
  • Eberhard Kranzmayer: Ortsnamenbuch von Kärnten II. Teil, Klagenfurt 1958
  • Wikipedia, Schlösser in Österreich, Teil Kärnten
  • Erzählungen der Urgroßmutter, Maria Egger, von Heinz Kernjak
  • Persönliche Erinnerungen von Heinz Kernjak
  • Anton Kreuzer: Ein gar schön Gebäu
  • Kleine Zeitung, 7. Juli 2021
  • TV-Reportage ORF 2, 21.10.2021

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